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Rückblick auf das Arbeitsschutz Aktuell Digital Pop-Up Event 2023: Innovation für gesundes Arbeiten

April 8, 2024

Im November 2023 bot das Arbeitsschutz Aktuell Digital Pop-Up Event eine Plattform zur Erkundung neuer Trends und Lösungen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz. Simon Fiechtner hat dort unser Konzept für gesundes Arbeiten im (Home-)Office vorgestellt: unseren KI-basierten Gesundheitscoach „Isa“.

Was macht Deep Care?

Bei Deep Care streben wir danach, gesundes Arbeiten zu revolutionieren. Dazu müssen Gesundheit wie auch Wohlbefinden verstärkt in den Fokus gerückt werden. Doch was bedeutet das genau? Für uns bedeutet es, die Mitarbeitenden stärker in die Förderung ihrer eigenen Gesundheit einzubeziehen. Ihnen also die Möglichkeit zu geben, gesundes Arbeiten aktiv mitzugestalten. Die beste Umsetzung erfolgt, wenn die Mitarbeiter die Initiative ergreifen und eigenverantwortlich für ihre Gesundheit sorgen können. Aus diesem Grund entwickeln wir smarte Lösungen, welche Individuen auf persönlicher Ebene schulen. Die Begleitung von Menschen über Wochen hinweg befähigt sie dazu gesundheitsförderndes Verhalten auch nachhaltig zu praktizieren.

Was braucht es im Büro, um gesund zu arbeiten?

Im Büro braucht es vor allem Folgendes, um die physische Gesundheit zu erhalten. Sitzunterbrechungen, Bewegungsübungen, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, kurze Pausen, die Möglichkeit, im Stehen zu arbeiten und eine ergonomische Sitzhaltung sind wichtig. Durch regelmäßige Be- und Entlastung der Muskel-Skelett-Strukturen, können negative Auswirkungen eines übermäßig sitzenden Arbeitsstils reduziert werden. Eine bewegte Arbeitsweise reduziert zudem das Risiko von Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen.

Gesundes Arbeiten im Büro: Vorteile für Mitarbeitende und Arbeitgeber
  • Regelmäßige Sitzunterbrechungen und Bewegungsübungen fördern die Durchblutung, beugen Verspannungen vor und reduzieren das Risiko von muskuloskelettalen Beschwerden.
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, um die Konzentration aufrechtzuerhalten, Ermüdung zu vermeiden und die körperliche Leistungsfähigkeit zu unterstützen.
  • Kurze Pausen ermöglichen nicht nur eine mentale Entlastung, sondern tragen auch zur Erholung des Körpers bei, indem sie die Belastung durch eine konstante Arbeitsposition reduzieren.
  • Die Option, im Stehen zu arbeiten, und eine ergonomische Sitzhaltung verbessern die Körperhaltung und verringern das Risiko von Rückenbeschwerden sowie anderen Haltungsproblemen.

Unternehmen profitieren von diesen Maßnahmen durch eine gesteigerte Mitarbeitergesundheit und -produktivität. Gesunde Mitarbeiter sind tendenziell weniger krankheitsbedingt abwesend, zeigen eine höhere Arbeitsleistung und tragen somit zu einer insgesamt verbesserten Unternehmensperformance bei. Zudem fördern sie ein positives Arbeitsumfeld und stärken das Unternehmensimage als fürsorglicher Arbeitgeber, was wiederum die Mitarbeiterbindung und das Recruiting positiv beeinflussen kann.

Mehr zum Thema: Was macht das viele Sitzen mit uns? (Gesundheitswissenschaftliche Einordnung)

Gesundes Arbeiten trotz Bürobeschäftigung – so gehts!

Die Entwicklung von Routinen ist von entscheidender Bedeutung, um gesundheitsförderliches Verhalten nachhaltig in den Arbeitsalltag zu integrieren. Routinen bilden sich durch regelmäßiges praktizieren von gesundem Verhalten. Indem z.B. Bewegungsübungen oder die Stehtischnutzung über längere Zeit bewusst in den Tagesablauf mit einbezohen werden, festigen sich Gewohnheiten. Auf Unternehmensebene entsteht so eine von den Beschäftigten getragene Gesundheitskultur.

Gewohnheitsbildung für gesundes Arbeiten im Details

Verhaltenswissenschaftlich betrachtet ist es entscheidend, ein Verhalten über einen längeren Zeitraum regelmäßig zu praktizieren, damit es sich zu einer festen Gewohnheit entwickelt. Dies liegt an der Natur der Gewohnheitsbildung im menschlichen Gehirn. Unsere Gehirne neigen dazu, Gewohnheiten durch einen Prozess namens neuronale Plastizität zu formen. Wiederholtes Verhalten stärkt die Verbindungen zwischen den Neuronen, was die Bildung neuronaler Pfade fördert. Diese Pfade erleichtern die Ausführung eines Verhaltens, da das Gehirn aufgrund der Verstärkung dieser Verbindungen dazu neigt, diesen Weg des geringsten Widerstands zu wählen. Studien haben gezeigt, dass die regelmäßige Ausführung eines Verhaltens zu Veränderungen in bestimmten Hirnregionen führt, insbesondere im Belohnungszentrum des Gehirns. Wenn ein Verhalten regelmäßig ausgeführt wird und mit einer positiven Erfahrung oder einem positiven Ergebnis verbunden ist, verstärkt das Gehirn diesen Zusammenhang. Dies führt dazu, dass das Gehirn das Verhalten als lohnend und weniger anstrengend wahrnimmt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es zur Gewohnheit wird. Daher ist die regelmäßige Durchführung bestimmter Verhaltensweisen über einen längeren Zeitraum der Schlüssel zur Entwicklung von Gewohnheiten. Durch bewusstes Einbinden dieser Verhaltensweisen in den Tagesablauf kann langfristig ein gesünderes Arbeitsumfeld geschaffen werden, da diese Veränderungen schließlich zu festen Gewohnheiten werden, die automatisch und ohne bewusste Anstrengung ausgeführt werden.

Du möchtest wissen, wie gesundes Arbeiten mit Isa konkret aussieht? Im Video erfährst du mehr:

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